Das waren die Highlights der Haptica 2019

von Redaktion (Kommentare: 0)

Bonn ist die Heimatstadt von Beethoven, Grundgesetz, Kanzlerbungalow - und der Haptica Live. Die Leitmesse für haptische Werbung findet traditionell im World Conference Center am Bonner Stresemannufer statt. Auch ich war mit meinem Team am 20. März vor Ort - und habe diese vier Werbemittel-Trends 2019 ausgemacht. So sind Werbeartikel heute:

 

1. Personalisiert

Individuelle Fertigung ist ein Trend, der sich in der Industrie verfestigt. Bei Adidas kann sich jeder Kunde seinen Wunsch-Sneaker designen. Volkswagen-Kunden konfigurieren ihren Neuwagen so, dass er die richtigen Felgen, Scheinwerfer und sogar Einstiegsleisten hat. Oder man lässt sich für den Anfang erst einmal den eigenen Namen plus Foto auf ein Nutella-Glas drucken. Auch Werbeartikel sind längst keine anonyme Massenware mehr. Sie wählen ein Produkt, Gebäude oder Figur Ihrer Wahl aus und übermitteln ein Foto. Daraus wird ein 3D-Modell erstellt. Mit Hilfe des Modells kann das Werk individuell produziert werden - und der Kunde erhält ein wahrlich exklusives Geschenk.

 

2. Narrensicher

Der Kunde will Komfort. Ist der Bestellprozess im Online-Shop zu umständlich, klickt er weg. Ist die gewünschte Info auf der Homepage unauffindbar, springt er ab. Im realen Leben ist das nicht anders. Produkte, die nicht intuitiv bedienbar sind, sorgen für Unmut. Heute sind das vor allem Elektronik-Artikel wie Smartphones, Tablets oder Fernseher. Anschließen, Knopf drücken und loslegen - Hauptsache einfach! Auch Werbeartikel sollten narrensicher sein. So wie das Ladekabel, das sich per Magnet andockt. Sie müssen es einfach nur ins Smartphone oder Tablet stecken. Das klappt sogar mit verschlossenen Augen, im dunklen Kinosaal oder im stockfinsteren Schlafzimmer.

 

3. Unübersehbar

Aufmerksamkeit ist heute eine Währung. Was nicht auffällt, fällt durch. Werbeartikel, die nie benutzt oder leicht übersehen werden, verfehlen ihren Zweck. Am besten, sie sind nützlich UND fallen ins Auge. So wie eine Powerbank, die auf der Vorderseite ein eingraviertes Firmenlogo hat. Sobald das Gerät in Betrieb ist, leuchtet das Logo hell auf. Aufmerksamkeit garantiert! Und nützlich ist so eine Powerbank ohnehin…

 

4. Veredelt

Doming ist wie Doping für Werbemittel. Das Verfahren zaubert einen schönen 3D-Effekt auf Powerbanks, Touchpens oder Kopfhörer. Zunächst wird das Motiv - zum Beispiel das Firmenlogo - auf einen Aufkleber gedruckt. Sobald die Farbe getrocknet ist, überzieht man es mit einer Harzschicht. Wenn auch das Harz trocken ist, kann das fertige Label auf den Artikel gedruckt werden. Das ist besonders praktisch bei Werbeartikeln, die Wölbungen oder Vertiefungen aufweisen. So lassen sich sogar kleine In-Ear-Kopfhörer wunderbar veredeln.

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