Druck
01/ Was versteht man unter Printausstattung? mehr
02/ Was ist eine Inlaycard? mehr
03/ Was ist ein Booklet? mehr
04/ Was versteht man unter CMYK? mehr
05/ Was ist der Unterschied zwischen CMYK und RGB? mehr
06/ Ist es notwendig, bei Drucksachen von RGB auf CMYK umzuwandeln? mehr
07/ Kann mein CD-Druckauftrag auch mit Sonderfarben erfolgen? mehr
08/ Worin besteht der Unterschied zwischen HKS®- und PANTONE® Farben? mehr
09/ Wofür steht das Kürzel "4/0-fbg."? mehr
10/ Was bedeutet eigentlich Labeldruck? mehr
11/ Wie funktioniert Siebdruck? mehr
12/ Wie funktioniert Offsetdruck? mehr
13/ Wann bedruckt man ein CD-Label im Offset- und wann im Siebdruck? mehr
14/ Mit wieviel Farben kann man ein CD-Label maximal bedrucken? mehr
15/ Warum verwendet man beim CD- oder DVD-Label einen weißen Unterdruck? mehr
16/ Thermo-Aufdruck: Wie funktioniert das? mehr
17/ Wie farbverbindlich ist der 4-farbige Thermotransferdruck? mehr
18/ Wer übernimmt die Gestaltung meiner Drucksachen? mehr
19/ Wieviel Beschnitt muss angelegt werden? mehr
20/ Was versteht man unter einem Moiré? mehr
21/ Von welchen Ausgangsprogrammen können Daten weiterverarbeitet werden? mehr
22/ Wie müssen die Daten aufbereitet sein, damit professionell gedruckt werden kann? mehr
23/ Kann KMS angelieferte Druckfilme weiterverarbeiten? mehr
Was versteht man unter Printausstattung?
Die komplette CD- oder DVD-Produktion besteht aus dem Datenträger, der Verpackung sowie weiteren auf Papier gedruckten Kommunikationsmitteln. Printaustattung meint insbesondere Inlaycard und Booklet sowie im Bereich der Papierverpackungen die bedruckbaren Verpackungen selbst.
Was ist eine Inlaycard?
Eine Inlaycard ist ein Einlegeblatt für die Rückseite einer Jewelbox. Die Inlaycard kann in unterschiedlichen Varianten bedruckt werden. Sehr häufig findet ein 4/0-farbiger Aufdruck mit Euroskala-Farben Verwendung. In diesem Fall ist die Inlaycard außen in CMYK bedruckt und innen unbedruckt. Aber auch eine zweiseitige Bedruckung (4/4-farbig) ist möglich und empfiehlt sich immer dann wenn Sie ein transparentes Tray verwenden und somit die Fläche, die unter der CD oder DVD liegt, mit benutzen wollen.
Was ist ein Booklet?
Dies ist ein der CD beigelegtes Begleitheft, das sich in jeder CD-Hülle (Jewelbox) befindet. Das Booklet besteht entweder aus einem Blatt oder einem max. 48 Seiten umfassenden Heftchens mit den Maßen 12 x 12 cm.
Was versteht man unter CMYK?
CMYK ist die Abkürzung für die genormten Farben der Euroskala, bestehend aus den drei Primärfarben C = Cyanblau, M = Magenta, Y = Yellow (Gelb), K = Key (Schwarz). Dies sind Pigmentfarben, mit denen Druckerzeugnisse gedruckt werden.
Was ist der Unterschied zwischen CMYK und RGB?
Im Gegensatz zu CMYK bezeichnet RGB die Lichtfarben am Computermonitor. Scanner und Farbmonitore arbeiten z.B. in RGB-Farbmodellen. Das Farbspektrum des RGB-Farbraumes ist um einiges größer, als das des CMYK- Farbraumes. D.h. nicht alle RGB-Effekte können mit CMYK-Farben gedruckt werden.
Ist es notwendig, bei Drucksachen von RGB auf CMYK umzuwandeln?
Beim 4-farbigen Druck sollten die Drucksachen im CMYK-Modus angeliefert werden. Dies ist notwendig, um spätere Farbverfälschungen beim Druck zu vermeiden, da bei einer automatischen Konvertierung von RGB in CMYK keine vollständige Kontrolle gewährleistet ist.
Kann mein CD-Druckauftrag auch mit Sonderfarben erfolgen?
KMS stehen beim Druck neben den Euroskala-Farben (CMYK) auch HKS®- und PANTONE®-Sonderfarben zur Verfügung. Beim Labeldruck, wo ja auf eine Kunststoffoberfläche gedruckt wird, bieten sich Sonderfarben schon aufgrund ihrer opakeren Farbbeschaffenheit an. Bei der Printausstattung dagegen empfiehlt sich eher ein Druck in CMYK-Farben, da hier Sonderfarben immer mit Mehraufwand verbunden sind. Natürlich können wir aber auch hier einen Sonderfarbendruck realisieren.
Worin besteht der Unterschied zwischen HKS®- und PANTONE®-Farben?
Die PANTONE®-Farbskala ist bereichsübergreifend für Print, Textil und Kunststoff. HKS® ist dagegen eine Farbskala mit Sonderfarben ausschließlich für den Druck. HKS®-N für Naturpapiere, HKS®-K für beschichtete Papiere, HKS®-Z für Zeitungspapiere.
www.pantone.de
www.hks-farben.de
Wofür steht das Kürzel "4/0-fbg."?
Die Kürzel bedeuten, dass die Außenseiten einer Drucksache 4-farbig in Euroskala bedruckt werden und die Innenseiten unbedruckt -also weiß- bleiben.
Was bedeutet eigentlich Labeldruck?
Damit ist der Aufdruck auf die Oberfläche einer CD oder DVD gemeint. Die Herstellung erfolgt im Sieb- oder Offsetdruck. Dementsprechend lässt sich entweder nach PANTONE®/HKS®- oder CMYK-Farbwerten drucken. Bei kleinen Auflagen empfiehlt sich ein Thermotransfer- oder Tintenstrahldruck.
Wie funktioniert Siebdruck?
Das Sieb ist eine Kunststoffgaze, die auf einen Rahmen aufgespannt wird. Beim Druck wird zähflüssige Farbe über das Sieb gestrichen. Durchlässige Stellen, die meist auf fotografischem Wege hergestellt werden, ermöglichen das Durchsickern der Farbe auf den Druckträger. Jeder feste Untergrund ist bedruckbar: Glas, Metall, Kunststoff, Textilien.
Wie funktioniert Offsetdruck?
Bei diesem Flachdruckverfahren bringt man das zu Druckende auf eine Metallplatte, die dann auf einen Zylinder aufgespannt wird. Die Platte übernimmt an den druckenden Teilen die Farbe und gibt diese an einen Gummituchzylinder weiter. Erst von dort aus gelangt die Farbe auf das Papier.
Wann bedruckt man ein CD-Label im Offset- und wann im Siebdruck?
Der Farbaufdruck im Siebdruck ist dicker als beim Offsetdruck. Das Druckergebnis ist dadurch besonders farbintensiv. Das Offsetdruckverfahren dagegen eignet sich besonders dann, wenn hochauflösende Bilder verwendet werden.
Mit wieviel Farben kann man ein CD-Label maximal bedrucken?
Je nach Produktionsweg bietet KMS einen Ein- bis sechs-Farben-Druck an. Dieser setzt sich zusammen, entweder aus einer weißen Unterlegung, den Farben der CMYK-Skala (Euroskala) und bis zu einer Sonderfarbe (PANTONE® oder HKS®) oder Glanzlack. Alternativ ist der Siebdruck auch in ein bis fünf Sonderfarben möglich.
Warum verwendet man beim CD- oder DVD-Label einen weißen Unterdruck?
Die Oberfläche einer unbedruckten CD oder DVD ist glänzend silbrig. Das beeinflusst sowohl die Farbe des Aufdrucks als auch dessen haptische Erscheinung. Um bei einem 4-c Druck ein farbgenaueres Ergebnis zu erhalten, verwendet man Rohlinge, die entweder bereits weiß vorbedruckt sind oder aber man druckt vor den anderen Druckfarben ein vollflächiges Weiß. Eine CD oder DVD nicht vorzudrucken empfiehlt sich eigentlich nur dann, wenn das Silber der Scheibe als bewusstes Gestaltungselement verwendet werden soll.
Thermo-Aufdruck: Wie funktioniert das?
Bei diesem Verfahren befindet sich das zu druckende Motiv auf einer Trägerfolie, die durch Stromspannung erhitzt wird. Die Farbe bleibt dadurch auf der CD-Oberfläche haften. Es entsteht ein Effekt, der dem hochwertigeren Siebdruckverfahren zum Verwechseln ähnlich ist.
Wie farbverbindlich ist der 4-farbige Thermotransferdruck?
Der 4-farbige Thermotransferdruck zeichnet sich durch seine fotorealistische Darstellung aus. Bei festdefinierten Farben wie Pantone oder HKS kann es allerdings zu minimalen Farbabweichungen kommen. Für dieses Druckverfahren ist es ausnahmsweise empfehlenswert, das CD-Label im RGB-Modus anzulegen um mögliche Farbabweichungen vorzubeugen.
Wer übernimmt die Gestaltung meiner Drucksachen?
Wenn Sie für Ihre Produktion kein eigenes Artwork haben, kann KMS Ihnen helfen. Wir arbeiten mit professionellen Grafikern zusammen und organisieren gerne die Gestaltung Ihrer Drucksachen. So können wir Ihrem digitalen Datenträger zu einem optimalen Auftritt verhelfen.
Wieviel Beschnitt muss angelegt werden?
Beschnitt muss generell an allen Außenkanten von Drucksachen angelegt werden, deren Gestaltung bis zum Rand des späteren Papier-Endformats reicht. Der Beschnitt sollte mindestens 3 mm betragen. Wenn Sie keinen Beschnitt anlegen, kann es passieren, dass bei Ihren Drucksachen weiße Ränder an den Außenkanten entstehen.
Was versteht man unter einem Moiré?
Ein Moiré ist ein Muster, das beim digitalen fotografieren von gerasterten Oberflächenstrukturen oder beim Scannen von bereits gedruckten Abbildungen entstehen kann. Es werden zwei unterschiedliche Raster übereinander gelegt, z.B. das Druckraster der Vorlage mit dem Raster des Scanners. So entstehen unansehnliche Muster im ursprünglichen Bild,die sogenannten Moiré-Muster.
Von welchen Ausgangsprogrammen können Daten weiterverarbeitet werden?
Um Ihnen eine zügige und unkomplizierte Abwicklung Ihrer CD-Printausstattung zu ermöglichen, bitten wir Sie um Abgabe weiterverarbeiteter Dateiformate aus QuarkXPress, Adobe Illustrator oder im PDF-Format. Wenn Sie im Adobe PageMaker, Macromedia Freehand, Adobe InDesign, Corel Draw oder Corel Photo Paint arbeiten, sollten sie Ihre Daten in weiterverarbeitbaren Dateiformaten wie TIFF, EPS oder PDF abgeben. Die Texte sollten dabei vektorisiert oder gerendert und Fonds eingebettet werden.
Wie müssen die Daten aufbereitet sein, damit professionell gedruckt werden kann?
Um Ihren Druckauftrag perfekt ausführen zu können, bitten wir Sie unsere Druckspezifikationen einzuhalten. Darin finden sie die für Ihr Projekt notwendigen technischen Parameter, wie Farbräume, Dateianlage und Bildbeschaffenheit.
Kann KMS angelieferte Druckfilme weiterverarbeiten?
Standard ist mittlerweile die Anlieferung von Dateien. Das Kopieren von Filmen auf eine Druckplatte wird zum Teil durch das neue Verfahrenden CTP (Computer to Plate) ersetzt. Bei der Abgabe von Filmen bitten wir sie daher um vorherige Absprache.